Stonehenge
In der Jungsteinzeit, die etwa 5000 Jahre zurückliegt, lebten in der Hochebene von Salisbury Menschen, die ihrer Nachwelt die äußerst faszinierenden Steinkreise und Hügelgräber der Megalith-Kultur hinterließen. Das bekannteste unter diesen Monumenten ist zweifelsohne das zur Kultstätte gewordene Stonehenge, um das sich zahlreiche Mythen und Legenden ranken.
Jüngeren Untersuchungen von Archäologen der Universität Sheffield zufolge diente Stonehenge über Jahrhunderte hinweg als Begräbnisstätte. Es wird vermutet, dass die dort Bestatteten einer Elitefamilie, vielleicht auch einer herrschenden Dynastie angehörten. Insgesamt seien bis zu 240 Menschen in Stonehenge beigesetzt worden, die zuvor ausnahmslos verbrannt worden seien.
Die Theorie, der zufolge Stonhenge einst von einem prähistorischen Stammesführer oder einem Königsgeschlecht angelegt wurde, erhärte sich laut der Wissenschaftler mit der Erkenntnis, dass es sich bei dem Steinkreis um eine ehemalige Begräbnisstätte für eine ausgewählte Anzahl von Personen handele.
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